Führungsstile-Check:

Wie führst Du? Was ist Dein Führungspotential? Mache jetzt den Check ->

Ladys – Schluss mit der 2. Reihe!​

Erfolgreich als weibliche Führungskraft – Lösungen für 6 Kittelbrennfaktoren von 6 führenden Expertinnen​
Ziele definieren

Ziele definieren: Warum Ziele für erfolgreiche Teams entscheidend sind.

So werden klare Ziele zum Schiedsrichter

Persönliche und berufliche Ziele definieren ist ein entscheidender Erfolgsfaktor, der nicht nur dafür sorgt, dass Teams und Einzelpersonen motivierter sind – bei Konflikten dienen klare Ziele auch als Schiedsrichter. Das Reflektieren, ob das aktuelle Handeln dem Erreichen des Ziels dient, hilft Teams besser zusammenzuarbeiten und Konflikte schneller zu lösen.

Ziele finden sich in allen Lebensbereichen. Grundlegend unterscheidet man persönliche Ziele, Unternehmensziele oder Staatsziele. (Siehe Wikipedia)

Allen gemeinsam: sie helfen dem Einzelnen, dem Team oder dem ganzen Unternehmen Projekt erfolgreich umzusetzen und die richtigen Maßnahmen zur Erreichung der Ziele zu wählen.

Entscheidend dabei, die richtige Art des Ziels zu wählen und die Ziele richtig zu setzen. Ziele definieren gehört zu den wichtigsten Aufgaben von Führungskräften, denn sie dienen nicht nur dem Erfolg des Unternehmens, sondern tragen auch entscheidend zur Motivation und Teamstimmung bei.

Welche Zielarten gibt es?

Im Bereich der Geschäftsziele gibt es eine Reihe von unterschiedlichen Zielarten, die unterschieden werden können.

Der Umfang dieser Ziele kann unterschiedlich sein – zu den Aufgaben als Führungskraft gehört es, die für die jeweilige Situation richtigen Ziele zu definieren und so den Erfolg messen zu können.

Folgende Zielarten können unterschieden werden:

Kurz- oder langfristige Ziele – langfristige Ziele sind oft Jahres- oder Mehrjahresziele. Die kurzfristigen Ziele können auch die Teilziele der langfristigen Ziele sein und diese so in greifbare Abschnitte unterteilen.

Prozess- oder ergebnisorientierte Ziele – Beispiel für ein ergebnisorientiertes Ziel kann eine neue Serviceabteilung sein. Der Weg dorthin wäre dann das prozessorientierte Ziel.

Leistungsbasierte Ziele – Sie sind oft eher kurzfristig oder zumindest für einen festen Zeitraum definiert. Mit diesen Zielen für bestimmte Aufgaben lassen sich auch die Leistungen von Mitarbeiter:innen gut messen.

Qualitative und quantitative Ziele – Quantitative Ziele lassen sich konkret messen. Zur Festlegung wird gerne die SMART-Formel genutzt. Ein Ziel nach dieser Formel wird immer folgendermaßen definiert:

  • Spezifisch: Das Ziel sollte möglichst konkret und genau formuliert sein.
  • Messbar: Nur ein messbares Ziel kann später gut auf den Erfolg kontrolliert werden. Die Kriterien für die Zielerreichung festzulegen, gehört mit zur Zieldefinition.
  • Attraktiv: Ziele dienen auch zur Motivation der Mitarbeiter:innen. Dies funktioniert aber nur, wenn das Ziel auch attraktiv ist.
  • Realistisch: Ziele sollten herausfordernd, aber erreichbar sein. Unrealistische Ziele, die nicht umgesetzt werden können, sorgen für Frust und Demotivation im Team.
  • Terminiert: Das Zieldatum gehört ebenfalls zum Ziele definieren dazu. 

Qualitative Ziele sind eine größere Herausforderung, da ihre Definition meist etwas Kreativität fordert, um sie messbar zu machen. Unter ihnen versteht man Ziele wie die Imageverbesserung oder die Kundenzufriedenheit.

Klar definierte Ziele erfüllen noch eine weitere Funktion: bei Konflikten werden sie zum Schiedsrichter.

Wenn klare Ziele zum Schiedsrichter werden!

Bei Konflikten zwischen Führungskräften und Teams herrscht oft eine große Unzufriedenheit und Diskussionen werden lautstark ausgetragen. In diesen Situationen kann eine Mediation helfen.

In dieser ist der wichtigste erste Schritt ein gemeinsames Ziel festzulegen. Was soll erreicht sein, wenn das Team auseinander geht? Die Antwort auf die Frage sollte gut sichtbar festgehalten werden – beispielsweise auf einem Whiteboard.

Ziele definieren ist deshalb so wichtig, weil das Ziel als »Schiedsrichter« dient, sowohl in der Mediation als auch im Alltag zwischen Führungskräften und ihrem Team.

Denn es kann immer die Frage gestellt werden: »Dient das, was wir gerade tun (besprechen, ausstreiten, diskutieren) unserem Ziel?«

Das hilft »Nebenkriegsschauplätze« zu erkennen und Ressourcen wie Zeit und Nerven manchmal auch Geld zu sparen.

Die Zieldefinition sollte bei jeder Besprechung, bei jedem Coaching und überall da eingesetzt werden, wo Menschen gemeinsam etwas erreichen wollen.

Ladys – Schluss mit der 2. Reihe – Erfolgreich als weibliche Führungskraft

In der Masterclass erhältst Du Lösungen für 6 unterschiedliche Kittelbrennfaktoren. Unter anderem auch zum Ziele definieren und zum Umgang mit Mitarbeitern. Hier klicken für mehr Informationen.